Wir sagen STOPP zum Schweinepreisverfall

Verantwortung, die bei unseren 46 Schweine-Partnerbauern beginnt

Niedrige Erzeugerpreise belasten die heimische Landwirtschaft in einer Phase, in der Stabilität, Verlässlichkeit und Planungssicherheit besonders wichtig wären. Als Unternehmen GOURMETFEIN mit der Fleischmarke ÖBERIO, das seit jeher eng mit der regionalen Landwirtschaft verbunden ist, verstehen wir Wertschöpfung nicht als kurzfristige Kalkulation, sondern als gemeinsame Verantwortung – beginnend am Hof.

Partnerschaft statt Preisdruck

Aus diesem Selbstverständnis heraus haben wir uns bewusst dazu entschieden, die jüngste Preisreduktion der Schweinebörse nur zur Hälfte an unsere 46 oberösterreichischen Schweine-Partnerbetriebe weiterzugeben und den überwiegenden Teil dieser Belastung selbst zu tragen.

Damit setzt GOURMETFEIN ein klares Zeichen für Partnerschaft, Fairness und die nachhaltige Sicherung unserer regionalen Rohstoffbasis. Uns ist bewusst, dass diese Maßnahme keine strukturellen Marktprobleme lösen kann. Sie soll jedoch verdeutlichen, dass Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette geteilt werden kann – und geteilt werden muss.

Wenn es schwierig wird, zeigt sich echte Partnerschaft

Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich die Qualität von Partnerschaften. Wir stehen zu unseren Bauern – verlässlich, partnerschaftlich und auch dann, wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind.

Dass diese Entscheidung für GOURMETFEIN bei rund 1.400 Schweinen pro Woche, und das bei einem Gesamtgewicht von etwas über 150 Tonnen ein beträchtliches Kostenvolumen darstellt, ist schmerzhaft. Noch schmerzhafter ist jedoch die Realität, dass in Österreich täglich neun bäuerliche Betriebe zusperren – und mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder aufsperren. Dabei gehen kleinstrukturierte Existenzen zugrunde: Höfe, auf denen sich Menschen persönlich um ihre Tiere kümmern, die durch ihre tägliche Arbeit Biodiversität sichern und einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt bäuerlicher Strukturen leisten.

Ein klares Bekenntnis zur österreichischen Landwirtschaft

Wenn wir die ausländische industrielle Landwirtschaft mit ihren vielfach sehr problematischen Schweine- und Rinderproduktionen nicht wollen, gleichzeitig aber bewusst die kleinstrukturierte heimische Landwirtschaft erhalten möchten, dann braucht es ein klares Bekenntnis aller Beteiligten – von fleischverarbeitenden Betrieben über Handel und Gastronomie bis hin zu den Konsumenten – zur österreichischen Landwirtschaft und zu unseren tüchtigen Bauern. Der Eigentümer von GOURMETFEIN hat bereits im Jahr 2020 eidesstattlich erklärt, dass in seinem Unternehmen kein einziges Kilogramm Schweine oder Rindfleisch von außerhalb der eigenen, im deutschsprachigen Raum einmaligen Wertschöpfungskette verarbeitet wird. Somit können Wirte, Lebensmittelhändler und Konsumenten sicher sein: Bei GOURMETFEIN geht alles mit rechten Dingen zu.

100 % österreichische Wertschöpfung – eidesstattlich garantiert

Wenn Konsumentinnen und Konsumenten beispielsweise an BP-, Shell- oder ENI Tankstellen in Österreich, in über 3.500 Tankstellenshops in Deutschland (u. a. Aral, ENI, Esso, Total, Shell, Sprint und weitere Anbieter), bei vielen Lebensmitteleinzelhändlern oder überall dort, wo GOURMETFEIN-Werbung sichtbar ist, eine Leberkässemmel kaufen, dann ist eidesstattlich garantiert: Nicht ein einziges Gramm Rind- und Schweinefleisch stammt von außerhalb der einzigartigen österreichischen Wertschöpfungskette.